KI sicher einführen Für freie Träger und Jugendämter. Mit Richtlinie, Pflichtschulung, Vorlagen und Begleitung, bis Ihr Team KI sicher nutzt.

  • 4 Schritte
  • Inhouse
  • für Träger und Jugendämter
  • anbieterneutral
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In vielen Teams der Sozialen Arbeit wird KI schon genutzt, oft ohne Regeln und ohne dass es irgendwo festgehalten ist. Mit diesem Paket führen Sie KI in Ihrem Haus geordnet ein. Ihr Haus bekommt eine eigene KI-Richtlinie, alle Mitarbeitenden die Pflichtschulung nach Artikel 4, das Team Vorlagen für den Alltag und Sie eine neutrale Begleitung bei der Auswahl der KI.

Für wen das Paket ist

Das Paket richtet sich an Geschäftsführungen und Leitungen freier Träger der Jugendhilfe und an Jugendamtsleitungen. Ebenso an alle, die dort über KI mitentscheiden, also Datenschutzbeauftragte, Qualitätsmanagement und Digitalisierungsbeauftragte. Manche Häuser fangen gerade erst an, andere nutzen KI bereits. Im Erstgespräch sehen wir, was bei Ihnen schon da ist.

So läuft die Einführung ab

  1. Erstgespräch

    Wir sprechen etwa 30 Minuten online miteinander. Ich frage, wo Ihr Haus steht, welche KI schon genutzt wird und was sie leisten soll. Anschließend schicke ich Ihnen ein schriftliches Angebot, das zu Ihrer Größe passt.

    Danach wissen Sie, welche Schritte Ihr Haus braucht.

  2. Eine KI-Richtlinie für Ihr Haus

    Sie erhalten von mir eine Vorlage für eine KI-Richtlinie, geschrieben für die Jugendhilfe. Sie regelt, was in welche KI darf, wer darüber entscheidet und wie geprüft wird. Gemeinsam mit Ihrer Leitung und Ihrer Datenschutzbeauftragten passen wir sie an Ihr Haus an. Einen ersten Entwurf können Sie vorher selbst mit meiner kostenlosen Vorlage für eine KI-Richtlinie erstellen.

    Danach gibt es bei Ihnen eine abgestimmte Richtlinie, die kurz genug ist, um im Alltag gelesen zu werden.

  3. Pflichtschulung für das ganze Team

    In zwei Stunden lernen alle Mitarbeitenden, was ein KI-System ist, welche Risiken es mitbringt und was in Ihrem Haus gilt. Das ist meine Pflichtschulung KI-Kompetenz. Wer weitermachen möchte, bucht den Praxisvormittag „Dokumentation mit KI“ dazu und arbeitet dort mit erprobten Vorlagen für Berichte und Vermerke.

    Danach liegen Teilnahmebescheinigungen, eine Teilnehmerliste und ein Inhaltsprotokoll für Ihren Nachweis nach Artikel 4 vor.

  4. Begleitung bei der Auswahl einer KI

    Welche KI darf Ihr Team dienstlich nutzen? Für diese Frage bekommen Sie von mir Kriterien und eine Liste mit Fragen an die Anbieter. Die Bewertung stimme ich mit Ihrer Datenschutzbeauftragten ab, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

    Danach haben Sie eine Entscheidungsgrundlage, die Ihre Datenschutzbeauftragte mittragen kann.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • eine abgestimmte KI-Richtlinie für Ihr Haus
  • geschulte Mitarbeitende mit Teilnahmebescheinigungen, Teilnehmerliste und Inhaltsprotokoll für den Nachweis nach Artikel 4
  • Vorlagen für typische Aufgaben wie Berichte, Elternbriefe und Protokolle
  • eine Entscheidungsgrundlage, welche KI Ihr Team nutzen darf

Neutrale KI-Beratung

Von KI-Anbietern erhalte ich keine Provisionen. Fremde Produkte prüfen wir gemeinsam nach festen Kriterien. Wenn eines meiner eigenen Programme passt, stelle ich es vor und sage offen dazu, dass es von mir ist.

Eigene Programme für Ihren Träger

Nicht immer passt ein fertiges Werkzeug zu Ihren Abläufen. Wo es möglich ist, entwickle ich dann ein Programm, das auf Ihren Träger zugeschnitten ist. Ich stimme es mit Ihrer Leitung und Ihrer Datenschutzbeauftragten ab und baue es nach denselben Grundsätzen wie meine kostenlosen Werkzeuge. Sprechen Sie mich darauf an, wenn Sie so etwas brauchen.

So arbeite ich selbst

Meine kostenlosen Werkzeuge zeigen, wie sichere KI im Alltag aussieht. Sie laufen nur im Browser, brauchen kein Konto, und Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Mit Texte anonymisieren ersetzen Sie Namen, Orte und Daten, bevor ein Text in eine KI geht. Die Ampel „Darf das in ChatGPT?“ zeigt Ihrem Team, was in welche KI darf.

Alle Werkzeuge ansehen

Häufige Fragen

Brauchen wir alle vier Schritte?

Nicht unbedingt. Manche Häuser haben schon eine Richtlinie oder nutzen eine geprüfte KI. Im Erstgespräch klären wir, welche Schritte bei Ihnen fehlen, und Sie bekommen nur diese.

Müssen auch Jugendämter und freie Träger etwas für die KI-Kompetenz tun?

Ja, sobald dort jemand ein KI-Werkzeug beruflich nutzt. Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt von jedem Betreiber eines KI-Systems, Maßnahmen zu ergreifen, damit die Personen, die damit arbeiten, KI-Kompetenz aufbauen. Betreiber ist die Einrichtung, nicht die einzelne Fachkraft. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Schulungspflicht für KI in der Sozialarbeit.

Welche KI dürfen wir nutzen?

Eine allgemeine Liste gibt es nicht. Es kommt auf den Vertrag mit dem Anbieter an, auf die Daten und auf Ihre internen Regeln. Für frei verfügbare KI mit privaten Konten gilt, dass keine Sozialdaten hineingehören. Genau das klären wir in Schritt 4. Einen ersten Eindruck gibt die Ampel „Darf das in ChatGPT?“.

Wie lange dauert die Einführung?

Das hängt von der Größe Ihres Hauses ab und davon, was schon da ist. Den Zeitplan legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest. Die Pflichtschulung selbst dauert zwei Stunden.

Was kostet das Paket?

Der Preis richtet sich nach der Größe Ihres Hauses und nach den Schritten, die Sie brauchen. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot. Das Erstgespräch ist unverbindlich.

Können Sie ein eigenes Programm für uns entwickeln?

Wo es möglich ist, ja. Wenn kein fertiges Werkzeug zu Ihren Abläufen passt, entwickle ich ein Programm für Ihr Haus und stimme es mit Leitung und Datenschutzbeauftragter ab. Wählen Sie dafür im Formular „Eigenes Programm“.

Ersetzt das unsere Datenschutzbeauftragte oder eine Rechtsberatung?

Nein. Ich begleite Sie fachlich und praktisch und beziehe Ihre Datenschutzbeauftragte in jedem Schritt ein. Rechtliche Fragen klären Sie mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder mit einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt.

Diese Seite beschreibt mein Angebot und ersetzt keine Rechtsberatung.

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