Dokumentation mit KI Der Praxisvormittag. Sie gehen mit erprobten Vorlagen für Ihre eigene Dokumentation nach Hause, nicht mit einem Hefter voller Folien.

  • 4 Stunden
  • Inhouse
  • max. 12 Personen
  • Präsenz zwingend

Für wen diese Fortbildung ist

Für Fachkräfte, die den Schritt vom Verstehen zum Tun machen wollen. Für Teams, in denen die Dokumentation die Zeit frisst, die eigentlich für die Arbeit mit Menschen da wäre, und die wissen wollen, ob sich daran etwas ändern lässt.

Etwas Vorerfahrung wird vorausgesetzt. Wer schon einmal mit einem Sprachmodell gearbeitet hat und ungefähr weiß, warum es Dinge erfindet, ist richtig. Wer bei null anfängt, ist mit der Grundlagen-Fortbildung besser bedient.

Was vermittelt wird

Prompts nach fester Struktur bauen

Statt zu raten, was gerade funktioniert, arbeiten Sie mit einem festen Aufbau, der sich auf jede Aufgabe übertragen lässt. Wer diese Struktur einmal im Kopf hat, kommt auch bei neuen Werkzeugen ohne langes Herumprobieren zu brauchbaren Ergebnissen.

Dokumentation und Berichte

Der größte Zeitfresser und deshalb der ausführlichste Teil des Vormittags: Verlaufsberichte, Hilfepläne, Vermerke, Übergaben. Wir arbeiten daran, wie eine Rohfassung entsteht, die Sie fachlich prüfen und verantworten. Das Schreiben abgeben können Sie damit nicht.

Anonymisieren, bevor etwas eingegeben wird

Der Schritt, der über alles andere entscheidet. Sie üben, einen Sachverhalt so zu fassen, dass er für die Aufgabe reicht und trotzdem niemanden identifizierbar macht. Dabei merken die meisten schnell, wie großzügig sie bisher waren.

Eine eigene Prompt-Sammlung

Alles, was am Vormittag entsteht, landet in einer Datei, die Ihnen gehört und die weiter wächst. Am Ende haben Sie eigene Vorlagen, die auf Ihre Formulare und Ihre Sprache passen.

Was Sie danach in der Hand haben

  • Mindestens drei erprobte Vorlagen je Person, für die eigene Arbeit und nicht für den Aktenordner
  • Eine Anonymisierungs-Routine, die im Alltag auch tatsächlich durchgehalten wird
  • Teilnahmebescheinigungen und ein Inhaltsprotokoll für Ihre Unterlagen

Häufige Fragen

Was brauchen wir technisch?

Einen Laptop je Person, stabiles WLAN und die Freigabe für KI-Dienste im Netz der Einrichtung. Das wird vorher geklärt. Gerade der letzte Punkt wird am häufigsten übersehen: In vielen Häusern sperrt die IT-Abteilung genau die Adressen, die an diesem Vormittag gebraucht werden, und das fällt oft erst auf, wenn zwölf Menschen im Raum sitzen. Deshalb bekommen Sie rechtzeitig vor dem Termin eine kurze Liste, die Ihre IT abarbeiten kann. Tablets funktionieren nur eingeschränkt, weil viel zwischen Fenstern gewechselt und Text bearbeitet wird. Ein Laptop ist deutlich angenehmer. Leihgeräte bringe ich nicht mit. Ein Raum mit Projektionsmöglichkeit und genug Steckdosen rundet die Liste ab.

Arbeiten wir mit echten Fällen?

Nein. Ausschließlich mit erfundenen Beispielen. Der Umgang mit echten Daten ist selbst Thema des Vormittags, und es wäre widersinnig, ausgerechnet das an echten Sozialdaten zu üben. Die Beispiele sind so gebaut, dass sie Ihrem Arbeitsfeld möglichst nahe kommen: eine Hilfeplanung, ein Verlaufsbericht, eine Übergabe, ein Elternbrief, nur eben ohne reale Person dahinter. Wir entwickeln Vorlagen ohne personenbezogene Inhalte. Die füllen Sie später an Ihrem Arbeitsplatz mit Ihren eigenen Fällen. Darin liegt der Sinn: Die Vorlage darf das Haus verlassen, die Daten nicht.

Lohnt sich das ohne die Grundlagen-Fortbildung?

Mit Vorerfahrung ja. Wer schon einmal mit einem Sprachmodell gearbeitet hat und ungefähr weiß, warum es Dinge erfindet, kann direkt hier einsteigen und verliert nichts. Wer beides noch nicht kennt, verbringt einen Teil der Zeit mit Aufholen und hat entsprechend weniger von der Werkstatt, in der die eigentliche Arbeit passiert. Im Vorgespräch schätzen wir das gemeinsam ein. Meist reicht dafür eine kurze Umfrage im Team, wer welche Werkzeuge schon einmal benutzt hat. Für gemischte Gruppen, in denen beides vorkommt, ist die Kombination aus der Grundlagen-Fortbildung und diesem Vormittag der ruhigere Weg. Die beiden Termine müssen dabei nicht in derselben Woche liegen.

Anfrage senden

Schreiben Sie kurz, um welche Einrichtung es geht und was Sie vorhaben.

Vielen Dank, Ihre Anfrage ist unterwegs. Ich melde mich innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen.

Die weiteren Fortbildungen

Über die Fortbildung hinaus begleite ich Einrichtungen auch bei Hausregeln, KI-Leitlinien und der Auswahl geeigneter Werkzeuge. Sprechen Sie mich an.