Über mich Sozialarbeiter und Programmierer. Zwei Welten, die selten zusammenkommen.
Ich bin Sozialarbeiter, und ich programmiere. Soziale Arbeit habe ich studiert, weil ich Menschen helfen wollte, und arbeite seit über zehn Jahren in diesem Beruf. Meine Arbeitsfelder sind die ambulanten Erziehungshilfen. Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft, die Begleitung einzelner Jugendlicher, dazu Gruppenangebote und Schulprojekte.
Mit der Digitalisierung ist viel davon an den Rechner gewandert. Verlaufsberichte, Protokolle, Dokumentation. Das gehört dazu, nur sitzt man dafür heute deutlich länger am Bildschirm als früher.
Ich programmiere gerne und erstelle Webseiten, Datenbanken und Apps. In meiner Einrichtung habe ich die Digitalisierung der Arbeitsbereiche begleitet und war für den Datenschutz zuständig. Ich weiß deshalb, wie die Frage „Darf das überhaupt in dieses Programm?“ in der Praxis beantwortet wird.
Als die ersten Sprachmodelle brauchbar wurden, habe ich sie auf genau die Aufgaben angesetzt, die mich am Schreibtisch festhielten. Es hat funktioniert. Abgenommen hat mir die Arbeit niemand, verantworten muss ich sie weiterhin selbst. Aber ein Teil der Zeit kam zurück.
Technik kam in meinem Studium nicht vor, in keinem einzigen Semester. Das ist niemandem vorzuwerfen. Soziale Arbeit studiert man, um mit Menschen zu arbeiten, nicht mit Rechnern. Nur sitzt man heute eben doch davor. Deshalb gebe ich diese Fortbildungen. Damit die Zeit, die ich zurückbekommen habe, auch bei anderen ankommt.
So gut die Technik inzwischen ist, die Soziale Arbeit ersetzt sie nicht. Deshalb leite ich online:socialworker, damit Jugendliche auch im Netz mit ausgebildeten Fachkräften sprechen können.
Über die Fortbildung hinaus
Manchmal ist mit dem Fortbildungstag nicht alles beantwortet. Hausregeln für die Einrichtung, eine KI-Leitlinie, die Auswahl der Werkzeuge. Dabei begleite ich Einrichtungen auch weiter. Schreiben Sie mir einfach.